Wasser, Wasser, Wasser

Wir haben in unserem Garten jetzt drei unterschiedliche Möglichkeiten für Gießwasser. Seit Mai 25 gibt es den Brunnen, den Martin und Winfried geschlagen haben. Seit Herbst haben wir auch ein IBC, in dem wir das Regenwasser vom Dach der Hütte sammeln. Zusätzlich haben wir im Juni die Wasserleitung von den Kleintierzüchtern zu uns verlängert.


Schon im April 26 sind wir an unsere Grenzen gekommen, weil das Regenwasser schon aufgebraucht war und das Rohr des Brunnens beschädigt war und ersetzt werden musste. Es gab dann einige trockene, warme und windige Tage, wo wir das Wasser in Kanistern und Flaschen zum Garten gebracht haben, um die neu gesetzten Pflanzen durchzubringen.
Um so dringlicher war es für uns, das Projekt Wasserleitung anzugehen.
Im Juni begann dann die große Aktion in Zusammenarbeit mit den Kleintierzüchtern, die vorhandene Wasserleitung vom Haus der Kleintierzüchter an allen Parzellen vorbei bis zu unserem Garten zu verlängern.
Es war ein hartes Stück Arbeit, vor allem der erste Abschnitt neben der Überdachung, wo der Untergrund sehr felsig war. Während Winfried mit schwerem Gerät den Graben Meter um Meter aushob, wurde schon mit dem Verlegen der Wasserleitung begonnen. Hinter den Parzellen war der Untergrund nicht mehr felsig und es ging besser voran. Während wir noch nicht sicher waren, ob wir die ganze Strecke an dem Tag schaffen, wurde neben der Überdachung schon wieder alles zu gemacht und man konnte sich kaum vorstellen, dass da drei Stunden vorher noch jede Menge Schweiß geflossen war.

Es war eine harte Schicht und wir waren alle sehr froh, dass Winfried es mit dem Bagger bis zu unserem Garten geschafft hatte. In den folgenden Tagen wurden die Anschlüsse fachmännisch fertig gestellt, so dass jetzt alle Parzellen der Kleinzüchter und wir mit unserem Garten Wasseranschlüsse haben. Das Zuschieben des Grabens ging dann flott.

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